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Der
Klimawandel wird Lateinamerika und die Karibik
jährlich 100 Milliarden Dollar kosten
WASHINGTON. — Die Region
Lateinamerikas und der Karibik wird als Konsequenz
des Klimawandels ab dem Jahr 2050 jährlich mehr als
100 Milliarden Dollar einbüßen, besagt ein Bericht
der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB).
In
der Studie mit dem Titel „Herausforderung durch
Klima und Entwicklung in Lateinamerika und der
Karibik: Optionen für eine resilente Entwicklung
mit wenig Kohlenstoff, wird unterstrichen, dass
diese Einbußen 2 % des gegenwärtigen BIP der Länder
Lateinamerikas und der Karibik ausmachen.
Das Schmelzen der Gletscher,
der Reduzierung der landwirtschaftlichen Erträge,
die Überschwemmungen und die Dürren sind einige der
Veränderungen, die mit der globalen Erwärmung
einhergehen, welche sich auf das Gebiet auswirkt,
weist das Dokument aus, das auch von der
Wirtschaftskomission für Lateinamerika und die
Karibik (ECLAC) und der Naturschutzorganisation WWF
unterstützt wird.
Die Länder Lateinamerikas
und der Karibik produzieren nur 11 % der Emissionen,
welche die globale Erwärmung hervorrufen, sind aber
besonders gefährdet durch deren Abhängigkeit von
Rohstoffexporten, das Vorliegen von Infrastrukturen,
die sehr klimaanfällig sind, und das Vorhandensein
kritischer Zonen wie das Amazonasbecken, das
Korallenriffbiom der Karibik, die
Küstenfeuchtgebiete und fragile Ökosysteme in
Bergregionen.
„Die Gletscher der Anden,
die niedriger als 5.000 Meter liegen, werden auf
jeden Fall bis zum Jahr 2050 verschwunden sein, denn
wir haben bereits eine Steigerung um zwei Grad
kompromittiert. Was wir wollen ist, dass diese
Anomalie in der Temperatur nicht noch mehr ansteigt",
wird erläutert.
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